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"Renovatio imperii" am Münsterhügel von Basel? Eine Neubewertung mechanischer Mörtelmischer



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"Renovatio imperii" am Münsterhügel von Basel? Eine Neubewertung mechanischer Mörtelmischer

Von Sophie Stelzle-Hueglin

Mittelalterliches Europa Paris 2007, 4. Internationaler Kongress für mittelalterliche und moderne Archäologie (2007)

Einleitung: 2004 wurden an der Nordspitze des Basler Münsterhügels die gut erhaltenen Überreste eines Mörtelmischers ausgegraben. Holzkohlestücke in der Mörtelscheibe wurden vom 14. Jh. Bis zum 10. Jahrhundert n. Chr. Datiert. Zur gleichen Zeit wurde eine römische Steinstruktur in der Nähe wieder aufgebaut. Der König und nicht der Bischof scheinen für diesen Akt der „renovatio imperii“ verantwortlich zu sein. Der Bischof hatte seinen Dom - das „Münster“ - und sein Quartier weiter südlich auf demselben Hügel über dem Rhein.

Mechanische Mörtelmischer sind eng mit der Renaissance der Steinarchitektur zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert nach Christus verbunden. Sie werden als Überreste großer Baustellen verstanden, die von den kirchlichen oder weltlichen Herrschern des Hochmittelalters autorisiert wurden. Zehn Jahre nach dem letzten Artikel, der einen Überblick gibt und fast doppelt so viele Beispiele enthält, sollte dieses Phänomen anhand von über 59 Mörtelmischern an 36 Standorten in ganz Europa neu bewertet werden.


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